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Swiss Life Hall
 
In Extremo und Paddy and The Rats
7. Mai 2022
Swiss Life Hall

Metal Hammer, Sonic Seducer, EMP, Guitar, Piranha und Start Magazin präsentieren: 

IN EXTREMO UND PADDY AND THE RATS

KOMPASS ZUR SONNE TOUR 2022

Die unverkennbare Mischung aus Mittelalter und brachialen Metalgitarren feiert Jubiläum.

Samstag, 7. Mai 2022 | Swiss Life Hall
Einlass: 18:30 | Beginn: 19:45 Uhr
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IN EXTREMO verschieben ihre “Kompass Zur Sonne” Tournee nach 2022!

Nachholtermin Hannover: 07.05.2022 (vorher 06.03.2021)

Aufgrund der aktuellen Situation müssen geplanten Tournee-Termine der „Kompass zur Sonne-Tour 2021“ (in
Kooperation mit Stereo-Propaganda GmbH) auf einen späteren Zeitraum ins Jahr 2022 verschoben werden.
Die Band bedauert die erneuten Verlegungen sehr und sagt:

Hallo Freunde,
schon vor einigen Monaten mussten wir unsere Worte an euch richten, um euch mitzuteilen, dass wir die Tour zu
unserem neuen Album „Kompass zur Sonne“ ins Jahr 2021 verschieben müssen. Leider hat sich unsere Situation und
vor allem auch unsere Perspektive seit dem nicht wirklich verändert, weshalb wir die Tour nun leider noch mal ins
Frühjahr 2022 verschieben müssen.

Wir sind euch nach wie vor zu Dank verpflichtet, für die Geduld und Treue, die ihr uns besonders in den letzten
Monaten entgegengebracht habt. Die zwei Konzerte in Halle waren für uns und unsere Crew etwas ganz Besonderes
und auch noch mal vielen Dank an alle, die Teil davon waren. Wir glauben fest daran, dass bessere Zeiten auf uns alle
warten und haben ein Team im Rücken, das mit uns zusammen alles in Bewegung setzt, um euch bis dahin das Beste
von In Extremo zu geben, was abseits der Bühne möglich ist.

Passt bitte alle auf euch auf und bis hoffentlich bald,
Eure 7

Wie bei allen bereits verlegten Konzerten gilt auch hier: Die Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an der
jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.


Vom Akustik-Trio zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands. Von einer Idee, harter Arbeit, unbeirrtem Glauben zu mehreren Top-10- und drei Nr.-1-Alben. Zu ausverkauften Tourneen, bebenden Burgen und treuesten Fans auf der ganzen Welt. Vom neuesten Album „Kompass zur Sonne“ zu einem aufregenden Meilenstein: 25 Jahre In Extremo.

Seit einem sagenhaften Vierteljahrhundert fasziniert die Band nun mit ihrer mitreißenden Energie, die – in Vollendung – aus dieser ureigenen Mischung entsteht: Zwischen historischen Einflüssen und dem gewaltigen Sound ihrer Metal-Gitarren, zwischen mittelalterlichen Instrumenten, folkloristisch-archaischen wie auch modernen Rhythmen, Mitsing-Hymnen in deutscher und mundartlicher Sprache, zwischen reinstem Vollgas und Gänsehaut-Melodien entsteht so viel mehr als Musik. Es ist eine Atmosphäre, ein Gefühl, eine Verbindung, die sie so einzigartig wie erfolgreich macht.

Gegründet 1995 von Sänger Michael Robert Rhein, der als begeisterter Besucher von Mittelalter-Veranstaltungen die Idee hatte, Mitstreiter für ein akustisches Ensemble zu suchen. Die fand er und gemeinsam erweckten sie mit Mittelalter-Coverversionen auf historischen Instrumenten die Musik aus dieser Zeit zum Leben. Erste Aufnahmen folgten schon 1996 in Form von „In Extremo“, einer ersten Musikkassette für den Eigenvertrieb. Neben diesem Projekt gab es zudem eine Rockband. Und der Versuch, die beiden zu kombinieren, gefiel Musikern und Publikum gleichermaßen. So kam nach und nach zusammen, was offensichtlich zusammengehörte, und zunächst auf zwei Stücken des folgenden, heute als „Die Goldene“ (1997) bezeichneten Albums zu hören war. Die beiden Formationen rückten immer näher zusammen und schon im April 1998 gab es das erste Konzert in kompletter In Extremo-Besetzung. Zwar erschien parallel dazu das eher akustisch gehaltene „Hameln“ (1998), doch machte diese rastlose und vielfältige Kreativität bald Indie-Labels auf die Band aufmerksam. Noch im gleichen Jahr wurden das Rock-Album „Weckt die Toten“ und das Live-Album „Die Verrückten sind in der Stadt“ mit dem Mittelalter-Programm veröffentlicht.

Kurz vor dem neuen Jahrtausend begann schließlich der Durchbruch: Die Band unterschrieb beim Major Universal Music. „Verehrt und angespien“ (1999) stieg auf einen sensationellen 11. Platz der deutschen Albumcharts ein. Das 2001 folgende „Sünder ohne Zügel“ bedeutete schließlich den eigentlichen Durchbruch, nicht zuletzt wegen der ersten eigenen Songs, die darauf zu hören waren. Diesen eigenkompositorischen Weg ging das Septett konsequent weiter auf „7“ (2003) und „Mein rasend Herz“ (2005), auf der mit „Liam“ der Song enthalten ist, der mit Platz 3 beim „Bundesvision Song Contest“ und einem deutlich zunehmenden Publikumsinteresse belohnt wurde. Fast im Wechsel erschienen nun Live- und Studio-Alben wie „Sängerkrieg“ (2008), das sich des damals vorherrschenden Castingshow-Wahns annahm und die Band erstmals auf die Spitzenposition der Albumcharts führte, eine erneute Nr.-1-Platzierung mit „Sterneneisen“ (2011) und „Kunstraub“ (2013) auf Platz 2.

Zum 20-jährigen Jubiläum kam 2015 die umfangreiche Boxset-Retrospektive „XX“, 2017 die Best-of-Compilation „40 wahre Lieder“ und dazwischen „Quid Pro Quo“, das 2016 direkt auf Platz 1 einstieg und sich für 15 Wochen in den Charts hielt, gefolgt von der dazugehörigen Live-Aufnahme namens „Quid Pro Quo Live“.

Das neue Album „Kompass zur Sonne“ wurde am 08.05.2020 veröffentlicht. Als erste Single wurde der Song „Troja“ ausgekoppelt. Das Video dazu wurde in Berlin-Schöneweide unter der Regie von Jörn Heitmann (u. a. Rammstein, Die Toten Hosen) gedreht und beeindruckt mit bildgewaltiger Sozialkritik.

Mindestens ebenso bild- sowie ton- und pyrogewaltig wird der große Geburtstag mit Fans, Wegbegleitern und Freunden gefeiert: neues Album, ausgiebige Tour und legendäre Burgentour-Termine in Deutschland und der Schweiz. Und die Fans können sich auch auf so einige weitere Überraschungen rund um das Vierteljahrhundert ihrer Lieblingsband freuen. Denn „vollendet“ ist In Extremo noch lange nicht – auf die nächsten 25.

Man stelle sich vor, es würden sich im Pub der leider viel zu früh verstorben Joe Strummer von The Clash und der als trinkfeste bekannte Shane Mc Gowan von den Pogues treffen. Dazu verstärken sie sich noch mit den trinkfreudigtsten Musikern der angeblich immergrünen Insel, die wissen, wie es geht, mitreißenden Punkfolk aus der Hüfte zu schießen. Als hätten all die Exzesse nie an den beiden gezerrt, stürmen sie quickfidel die Bühne und hauen Gassenhauer an Gassenhauer dem ebenso trinkfesten Publikum um die jungen irischen Ohren „and the party has started“. Das klingt doch für viele nach dem abenteuerlichsten „Feature“ beider Lager – Punk meets Folk. Doch als die beiden „altgedienten“ Helden Joe und Shane an der Theke eine dringend nötige Trink-Pause einlegen, outen sich die Mitmusiker der No Name Kreisliga Truppe als die wahren Paddy And The Rats. Nein nicht aus Cork, Galway, Limerick oder Dublin, sondern aus Budapest/Ungarn kommen diese abgehalfterten, verwegene Haudegen und legen mit ihrem Punkfolk die Zapfanlage des Pubs kurzerhand mehrmals außer Betrieb und das Fässerwechseln wiederholt sich mehrfach an diesem feuchtfröhlichen unvergesslichen Abend.

Fotocredit: Jens Koch
Veranstalter:
  • Living Concerts
ANFAHRT